Der Innenausschuss des Europäischen Parlaments will es weltweit agierenden Konzernen einfacher machen, Arbeitnehmer aus Drittstaaten, die bereits einen Arbeitsvertrag mit dem Unternehmen haben, für eine begrenzte Zeit in die EU zu holen. Dafür sprach sich heute eine große Mehrheit der Abgeordneten aus, deren Votum die Richtung für weitere Verhandlungen mit dem Rat vorgeben wird.
“Die ICT-Richtlinie zur konzerninternen Entsendung ist ein wichtiges Instrument, um den Fachkräftemangel innerhalb der EU zu bekämpfen”, so Nadja Hirsch, stellvertretende Vorsitzende des Beschäftigungsausschusses, wo sie die Meinung der Liberalen zur Richtlinie verhandelt hat.
Brüssel, 25. Januar 2012 – „Die FDP im EP gratuliert Nadja Hirsch zur Wahl zur ersten stellvertretenden Vorsitzenden im Ausschuss für Beschäftigung und Soziales und wünscht ihr für die kommenden Aufgaben alles Gute und viel Erfolg. Dass sie zugleich zur Koordinatorin der Liberalen im Ausschuss gewählt wurde, zeigt, dass ihr durch ihren hohen Einsatz dort Respekt und Anerkennung zugewachsen sind. Die Besetzung dieser wichtigen Positionen ist ein Erfolg für die FDP und zeigt, dass Beschäftigung und Soziales hohe Priorität bei den Liberalen genießt“, so der Vorsitzende Alexander Graf Lambsdorff.
Bereits 2009 hatte die EU eine Richtlinie erlassen, die es Hochqualifizierten anhand einer dem US-amerikanischen System entlehnten “Blue Card” einfacher machen sollte, in einem EU-Mitgliedstaat ihrer Arbeit nachzugehen und sich dort niederzulassen. Deutschland hatte bisher die Umsetzung dieser Richtlinie immer wieder hinausgezögert. Am 7. Dezember beschloss nun das Bundeskabinett ein entsprechendes Gesetz, das noch den read more »